Pilates: die besten Übungen für Einsteiger
Pilates liegt seit Jahren im Trend, dabei ist das ganzheitliche Training schon Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt worden. Was bringt es, und was sind die besten Übungen für Einsteiger?
Pilates liegt seit Jahren im Trend, dabei ist das ganzheitliche Training schon Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt worden. Was bringt es, und was sind die besten Übungen für Einsteiger?
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In den Premium Fitness Clubs von Holmes Place können Sie Pilates in Gruppenkursen lernen und feststellen, ob das Training das Richtige für Sie ist.
Was ist Pilates?
Erfinder ist der deutsche Körpertrainer Joseph Hubertus Pilates (1883-1967). Er war als Kind schwächlich gewesen und hatte sich deshalb viel mit Bewegung beschäftigt. Während eines Krankenhausaufenthalts in England begann er, sein eigenes Körpertraining zu entwickeln und an bettlägerigen Patienten auszuprobieren. Dazu baute er spezielle Geräte, aus denen später der heutige „Reformer“ entstand. Er selbst nannte das Training „Contrology“, weil mit Muskelkontrolle und natürlichen Bewegungsabläufen trainiert wird.
Zu den heute noch wichtigsten Begriffen, die in jeder Übung vorkommen, gehören das „Powerhouse“ bzw. der „Girdle of Strength“– Joseph H. Pilates meinte damit die Rumpfkraft. Sie wird trainiert, indem Bauch-, Beckenboden- und Rückenmuskeln angespannt werden. Insgesamt besteht Pilates aus Atem-, Dehnungs- und Kräftigungsübungen. Zudem gibt es sechs Prinzipien:
Was bringt Pilates?
Vor allem die tiefliegende Muskulatur des Rumpfes wird trainiert, ausserdem stärkt es Balance, Beweglichkeit, Koordination und Selbstwahrnehmung. Die Haltung wird aufrechter, die Muskulatur an Schultern und Nacken entspannt sich, der Körper wird straffer – adieu, Cellulite! Joseph Pilates brachte es so auf den Punkt: „Nach zehn Stunden fühlen Sie den Unterschied, nach 20 Stunden sehen Sie den Unterschied und nach 30 Stunden haben Sie einen neuen Körper!“
Wenn Sie sich eine Bewegungsform wünschen, die eher ruhig ist, dann können Sie mit Pilates nichts falsch machen. Aber auch wenn der Schweiss nicht in Strömen fliesst, sind die Übungen anstrengend. Und man kann damit sogar sehr gut abnehmen! Weil es keine Aufprallbewegungen gibt, eignet sich Pilates auch für Menschen mit Gelenkproblemen, für Ältere und für Menschen, die lange keinen Sport getrieben haben. Das Risiko, sich zu verletzen, ist gering, weil es keine abrupten Bewegungen gibt. Es ist aber trotzdem empfehlenswert, erst einmal einen Pilates-Einsteigerkurs zu belegen, damit alle Bewegungen auch korrekt durchgeführt werden.
Der Unterschied zum Yoga
Die Bewegungen beim Pilates sind langsam, fliessend und kontrolliert – ähnlich wie im Yoga. Auch die Atmung spielt eine wichtige Rolle. Aber Pilates hat, obwohl die Übungen bewusst und konzentriert ausgeführt werden, keinen spirituellen Hintergrund (auch wenn die Konzentration auf den Atem natürlich entspannend wirkt). Ausserdem gibt es beim Pilates spezielle Geräte und Gegenstände wie Bälle oder Rollen.
Was sollte ich beachten?
Warten Sie nach dem Essen mindestens 90 Minuten, bevor Sie mit Pilates-Training beginnen. Sollten Sie gesundheitliche Probleme haben, ist zu empfehlen, erst einmal mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zu sprechen. Auch wichtig: Wärmen Sie sich vor Trainingsbeginn auf, etwa mit Knie-Kreisen, Balance-Übungen und der „Perlenkette“ (in Rückenlage rollen Sie das Becken und die Wirbelsäule Wirbel für Wirbel nach oben, dann wieder nach unten).
Pilates-Übungen für Einsteiger
Ein paar Beispiele für Übungen, die für Neulinge besonders geeignet sind:
Es gibt unzählige Übungen für Einsteiger. Am besten lernen Sie sie in einem Anfänger-Kurs. In den Fitness-Clubs von Holmes Place werden Gruppenkurse angeboten. Probieren Sie es aus – Sie werden begeistert sein!
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